Hockenheimer Tageszeitung 21.11.2018 Thema Bahnlärm

In der Ausgabe der Hockenheimer Tageszeitung vom 21.11.2018 steht auf Seite 11 ein Artikel von Anette Zietsch über den Vortrag von BISS (Bürgerinitiative Stille Schiene e. V.) Vorstandsmitglied Konrad Sommer zum Thema Bahnlärm. Vor allem leide durch den hohen Lärmpegel die Gesundheit der Anlieger. “Die Auswirkungen auf den Organismus lassen sich am erhöhten Blutdruck und anderen Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems ablesen“, erklärte Herr Sommer. Er geht davon aus, dass bei einer Digitalisierung der Bahnstrecke in naher Zukunft 450 bis 500 Züge pro Tag an Hockenheim vorbeifahren werden. Laut Aussage der EBA (Eisenbahn Bundesamt) fahren derzeit 175 Güterzüge pro Tag an Hockenheim vorbei.

Hockenheimer Tageszeitung 10.11.2018

In der Ausgabe der Hockenheimer Tageszeitung vom 10.11.2018 steht auf Seite 17 der Artikel “Viele Faktoren sprechen für den Standort”. In einer gemeinsamen Sitzung von Parteivorstand und Gemeinderatsfraktion hatte der SPD-Stadtverband die Geschäftsleitung des Pflegezentrum Hockenheim GmbH (Familie Offenloch) eingeladen und sich gemeinsam für das Alten- und Pflegeheim im 4. Gewann Biblis ausgesprochen. Hierbei folgt die SPD voll und ganz der Argumentation der kommerziellen Betreiberin.
Bürgerinnen und Bürger aus Hockenheim oder Vertreter der Bürger Initiative Biblis (BIB) – Hockenheimer Bürger im Dialog waren hierbei nicht eingeladen. Die CDU, Bündnis90/Die Grünen und die Liberalen aus Hockenheim haben sich deutlich interessierter und offener für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus Hockenheim gezeigt.
Die vorgebrachten Argumente (Zeitdruck, Lärm, Arbeitsplätze, hohe Kosten für den Investor) sind alle bereits bekannt und jetzt wird zusätzlich auf die nachlassende Sensibilität gegen Lärm von Menschen über 60 Jahre hingewiesen. In den Gesprächen der BIB mit OB Dieter Gummer und Manuela Offenloch (Geschäftsführerin Pflegezentrum Hockenheim GmbH) wurde aber immer auch auf die junge Pflege abgehoben. Für den Standort Alter Reiterplatz (Kreuz) sollte dieser Punkt doch auch gelten!
Seit August 2018 kämpft die BIB für mehr Transparenz und eine Bürgerbeteiligung. Ob und wann die Stadtverwaltung öffentlich Antworten gibt oder die Bürgerbeteiligung kommt, wird dann wohl nur noch als Alibi-Argument dienen, damit die Hockenheimer Bürgerinnen und Bürger still sind.

Hockenheimer Tageszeitung 06.11.2018

In der heutigen Ausgabe der Hockenheimer Tageszeitung steht unter der Überschrift “Kein Fortschritt am Reiterplatz?” ein Bericht von Matthias Mühleisen auf Seite 17. Hierin bemängelt der Fraktionsvorsitzende Adolf Härdle von Bündnis 90/Die Grünen die Qualität der Informationen der Stadtverwaltung in Hinsicht zu den Bebauungsplänen für Pflegeheim und Sozialen Wohnungsbau. Seit 25. Juli 2018 wurden die Fragen von der Stadtverwaltung nicht beantwortet. Ebenso warten die CDU und die FDP auf ihre Antworten.
Auch die Fragen der Bürger Initiative (BIB) – Hockenheimer Bürger im Dialog sind bis heute nicht beantwortet worden.

Hockenheimer Tageszeitung 26.10.2018

In der heutigen Ausgabe der Hockenheimer Tageszeitung wird Bezug genommen auf die Gemeinderatssitzung vom 24.10.2018, in der die BIB die Stadtverwaltung an die noch ausstehenden Antworten erinnerte und nach den 16 geprüften Standorten für den Bau eines Pflegeheims anfragte. Der Bericht hat die Überschrift “Was waren die Alternativen?” von Matthias Mühleisen und steht auf Seite 17 unten links.
Unter der Überschrift “Warum tut sich nichts bei Wohnungsbau?” berichtet die Hockenheimer Tageszeitung über die Fragen von Markus Fuchs (CDU) zum Sozialen Wohnungsbau und dem Pflegeheim.

Hockenheimer Tageszeitung 05.09.2018

Die Betreiberin des Alten- und Pflegeheims Manuela Offenloch (Geschäftsführerin der Pflegezentrum Hockenheim GmbH) kommt heute in der Hockenheimer Tageszeitung unter dem Titel “Die Wahl heißt Biblis oder Abwanderung” zu Wort. Wie dem Titel zu entnehmen, droht die Betreiberin mit Weggang von Hockenheim und somit nach eigenen Angaben vom Verlust von bis zu 220 Arbeitsplätzen. Auf die aktuelle und zukünftige Lärm- und Verkehrssituation sowie die problematische bauliche Situation wird nicht eingegangen. Ebenso spricht sie von 7.000 bis 7.500 qm Fläche, aber im Beschluss des Gemeinderates sind es bereits 10.0000 qm. Hat die Stadt Hockenheim schon weitere Pläne in der Schublade zur weiteren Erschließung ohne die Bürger zu beteiligen?

Hockenheimer Tageszeitung 29.08.2018

Die Stadtverwaltung hat Wort gehalten und eine Stellungnahme veröffentlicht. In der Hockenheimer Tageszeitung auf Seite 17 hat Matthias Mühleisen unter dem Titel „Flächennutzungsplan sichert keine Rechte auf Ewigkeit“ die Punkte zusammengefasst.

Die Stadtverwaltung versucht, die von der Bürger Initiative Biblis aufgebrachten Argumente zu widerlegen, ohne konkreter zu werden. Der OB bestreitet die gemachten Zusagen seiner Stadtverwaltung unter seiner Führung nicht und hält an einem Neubau fest, obwohl es alternative Lösungen gibt. 16 Standorte seien geprüft worden, aber es wird nicht öffentlich gemacht, warum jetzt nur noch Biblis 4. Gewann in Frage kommt. Ökonomische Gesichtspunkte und Arbeitsplätze müssen wie immer herhalten, aber die örtliche Heimbetreiberin ist ein Gewerbebetrieb und sollte sich selber kümmern. Was ist mit den Investitionen der über 100 Familien und den sozialen Auswirkungen auf die zukünftigen Bewohner sowie der Anwohner und deren Naherholung vor Ort?
Die Bürger Initiative Biblis ist auf den OB und seine Stadtverwaltung zugegangen (nicht umgekehrt, s.u.) und erst jetzt prüft man eine Bürgerbeteiligung, die das Gesetz sowieso nach Offenlegung des Bebauungsplanes vorsieht…